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FINE'S Olivenöl

Lappenbergsallee 30

20257 Hamburg

Tel: +49 157 79435102

 

Unser Olivenöl 2019 ist fast ausverkauft! Kleiner Bestand noch bei Christian auf den  Wochenmärkten (s.u.).

Wir sind bereits in Griechenland und bringen unser erntefrisches Olivenöl Ende Oktober nach Hamburg. Wenn ihr auch unser Bestellformular 2020/21 im Oktober erhalten möchtet, schickt uns einfach eure Kontaktdaten zu.

Wir wünschen Euch einen guten, gesunden Sommer!

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Unser Olivenöl 2019 ist fast ausverkauft!

Kleiner Bestand noch bei Christian auf den  Wochenmärkten:

Dienstags:   Isestrasse (ca. Hausnummer 14)
Mittwochs:       Grelckstrasse - Lokstedt
Donnerstags: Turmweg (bei der Kirche)
Freitags: Isestrasse (ca. Hausnummer 14)
Samstags:  Grundstrasse

Willkommen bei FINE'S Olivenöl

Pilion/GriechenlandPilion/Griechenland

Angelos Familie besitzt seit Generationen Olivenhaine in Griechenland und seit einigen Jahren produzieren und vertreiben wir unser eigenes Olivenöl. Eine naturbelassene Halbinsel im Osten des griechischen Festlandes ist der Ort des Anbaus und der Produktion unseres Öls. Die Halbinsel, benannt nach dem Berg Pilion (1610 m), ist laut griechischer Mythologie die Heimat der Zentauren und fast vollständig  mit Olivenbäumen bewachsen. Die meisten Olivenbäume am Pilion tragen die „Amfissa“ - eine mittelgroße, rund bis ovale Olive mit feinem und festen Fruchtfleisch.  

Olivenöle vom Pilion stehen in dem Ruf zu den besten Ölen der Welt zu gehören

FINE'S Olivenöl wird von uns handverlesen, ausschließlich aus noch grünen Oliven und im kalten Extraktionsverfahren in einer hochmodernen Bio-Ölmühle verarbeitet. Grüne Oliven sind nicht eine andere Sorte als die dunklen Oliven, sie werden nur sehr früh geerntet. Aus ihnen entsteht ein grünlich-gelbes Öl mit einem fruchtigen, leicht scharfen Geschmack. Für einen Liter Öl werden 8-12 kg Oliven benötigt. Das Öl aus den reifen dunklen Früchten ist hingegen weniger charakteristisch und wird getragen von einem milden bis süßlichen Aroma, dem die Schärfe fast völlig fehlt. Für einen Liter Öl werden nur 3-5 kg Oliven benötigt.

Grünes Olivenöl hat einen sehr geringen Säuregehalt und ist wegen des hohen Anteils an dem Phenol Oleurepin sehr gesund (stark antioxidative, antibiotische, antivirale, antimykotische sowie antiparasitäre Wirkung).

Unser Öl ist nicht gefiltert, daher können je nach Abfüllcharge Eintrübungen entstehen. Diese Eintrübungen sind analog zum Fruchtfleisch in einem natürlichen Fruchtsaft zu sehen. Sie sind nichts Negatives, sondern enthalten - im Gegenteil - in hohem Maße gesunde Fettbegleitstoffe und Antioxidantien. Außerdem behält das Olivenöl so seinen charakteristischen Geschmack.

FINE'S extra natives Olivenöl 2019/20

liefern wir exklusiv (nicht im Einzelhandel erhältlich) in dunklen Glasflaschen mit Ausgießer (500ml)  

500 ml Flasche500 ml Flasche   Flasche mit AusgießerFlasche mit Ausgießer   6er Flaschenkarton6er Flaschenkarton

 und in Weißblechkanister (1,1 / 3,5 / 5,5 Liter) mit flexiblem Balgverschluss und UN-Zulassung. Dieser kann immer wieder eingedrückt und ausgezogen werden und mit dem Deckel flüssigkeitsdicht verschlossen werden. Das frische Öl ist so optimal gegen Licht und  Aromaverlust geschützt. 

1100 mm1100 mm   3500 ml3500 ml  

5500 ml5500 ml

Flexibler BalgausgießerFlexibler Balgausgießer

FINE'S verfeinerte Olivenöle

sind sehr kräftig im Geschmack und deutlich herauszuschmecken. Sie werden mit unserem frischem Olivenöl und nur mit natürlichen, frischen Zutaten aus unserem Garten veredelt – ohne chemische Aromen oder sonstige Beimischungen (250 ml). 

Unsere verfeinerten Olivenöle halten sich, bei kühler und dunkler Lagerung, mindestens bis November 2020.

Bei vielen Gerichten können ein paar Tropfen von verfeinerten Ölen – kurz vor dem Servieren hinzugefügt – eine Aromen-Explosion entfachen.

Tipp: Um die feinen, duftigen Aromen unverfälscht zu erhalten, sollten die verfeinerten Öle nicht erhitzt werden, sondern erst kurz vor dem Servieren über die Speisen geträufelt werden.

FINE'S Zitronenöl:  

Zitronenöl hergestellt aus unserem frischen Olivenöl, das nachträglich mit den Zesten aus eigenen Zitronen verfeinert wird.

Passt wunderbar zu Salaten, Vorspeisen, Fisch , Geflügel und zum Backen.

 

 

FINE'S Orangenöl:

Orangenöl hergestellt aus unserem frischen Olivenöl, das nachträglich mit den Zesten aus eigenen Orangen verfeinert wird.

Lecker zum Verfeinern für z.B. Salate, Geflügel, Rote Beete und Gemüse. 

 

 

FINE'S Rosmarin/Knoblauch Öl: 

Unser leckeres Rosmarin-Knobi Öl hergestellt aus unserem eigenen griechischem Rosmarin und Knoblauch.

Eignet sich hervorragend z.B. zum Verfeinern von Geflügelgerichten, mediterranen Salaten, Dips, Kartoffel-gerichten, Pasta, Gemüse und zum Bestreichen von Grillgut.

FINE'S Chiliöl:

Chiliöl hergestellt aus getrockneten Chilis aus unserem Garten.

Eignet sich zum Würzen von Pizza, Pasta und Salaten. Die Griechen verwenden das scharfe Öl gerne zu gebratenem Huhn.
In Italien wird das Chiliöl sogar liebevoll Olio santo, das heilige Öl, genannt und wird in jeder besseren Pizzeria angeboten.

Olivenernte:

Es werden traditionell Tücher unter den Bäumen ausgebreitet, dann werden die Oliven durch sachte Stockschläge von den Zweigen getrennt und fallen in die Tücher. Danach werden die Oliven handverlesen und in Transportkisten gefüllt.

Um die Bildung von freien Fettsäuren, die durch kleine Verletzungen an der Frucht entstehen, zu vermeiden, werden die Oliven noch am gleichen Tag, abends nach der Ernte zur Ölmühle gebracht.   Das ist letztendlich ein wichtiges Element innerhalb des Verarbeitungsprozesses, welches zur außerordentlichen Qualität des Olivenöls beiträgt.

Verarbeitung:

1. Entlauben des Ernteguts mittels Gebläse

2. Waschen, um Schmutz und Erde zu entfernen

3. Zerkleinern und Extrahieren (früher Pressen): Rühren und Mahlen der Oliven. Dies ist eine wichtige und delikate Phase, in der die Abscheidung des Öls beginnt. Der dicke Olivenbrei kommt in das mit Schaufeln ausgerüstete Rührwerk, wo das Öl „kalt“ - d.h. bei max. 27°C - ausgesondert wird. Früher geschah dies mit Mühlsteinen. Die heutige, beschleunigte Verarbeitung ermöglicht diesen Prozess mit der geringsten Sauerstoffaufnahme. Der dabei austretende Saft wird wiederum in eine Zentrifuge geleitet.

4. Zentrifugieren - im letzten Arbeitsschritt wird das Öl-Wasser-Gemisch voneinander getrennt und auf diese Weise reines Olivenöl gewonnen.
Das Olivenöl wird anschließend in großen Edelstahltanks gelagert, in denen sich verbleibende Schwebstoffe langsam am Boden absetzen.

Schema einer Olivenölanlage (flottweg.com). Schema einer Olivenölanlage (flottweg.com).

 

FINE'S Olivenöl Spezifikation:

Unsere komplette, geschlossene Charge wurde wie immer chemisch umfassend untersucht; mit exzellenten Werten. 

Alle Werte sind weit unter den Grenzwerten für das höchstwertigste Olivenöl „Extra nativ“!

Anbaugebiet:

Pilion / Griechenland

Olivensorte: 100% grüne  Amfissa 
Ernte und Verarbeitung:  Oktober
Abfüllung: November 
Filterung:  nein
Haltbarkeit:  18 Monate nach Abfüllung
Lagerung:  Kühl und lichtgeschützt 
Güteklasse:  Extra Nativ
Kalt Extrahiert:  <29° C
Rauchpunkt:  230° C

 

Chemische Analyse:

Alle Werte sind weit unter den Grenzwerten für das höchstwertigste Olivenöl „Extra nativ“

 

 FINE'S Olivenöl 2019/20

Säuregehalt: 

< 0,2%

Peroxid: 7,5 mEq O2/kg
K232: 1,4
K268: 0,1
Δέλτα K -0,003

 

Nährwertangaben: FINE'S Olivenöl Spezifikation:

 

100 ml enthalten: Energie 3389 kJ/ 810 kcal
Eiweiß  0 g
Kohlenhydrate 0,2 g
davon Zucker  0 g
   
Fette  
davon Fettsäuren › 99,6 g
› gesättigte 13,0 g
› ungesättigte 71,1 g
› mehrfach ungesättigte  7,5 g
   
Vitamin E 12 mg
Cholesterin  0 g
Ballaststoffe  0 g
Natrium 0 g

 

Haltbarkeit:

Olivenöl hat eigentlich kein echtes Verfallsdatum. Wir geben 18 Monate nach der Abfüllung als Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) an. Bei kühler und lichtgeschützter Lagerung ist Olivenöl viel länger haltbar.

Den Zenit der höchsten Qualitätsstufe erreicht Olivenöl dann, wenn es frisch extrahiert aus dem Dekanter läuft. Frischer oder sprich besser wird es nicht mehr.  Im Laufe der Zeit und nach dem Öffnen entwickeln sich aber noch wunderbare Aromen. Olivenöl wird nicht besser, wenn Sie es "für später" aufheben.  Olivenöl wird zu 80% in bewährte Weißblech-Kanistern abgefühlt.

Olivenöl wird zu 80% in bewährte Weißblech-Kanistern abgefühlt.

Einige Öl-Bestandteile sind anfällig gegen Oxidation durch Luftsauerstoff. Deshalb solltet Ihr Eure Olivenölflasche immer gut verschlossen an einem kühlen Ort (2 bis 16 °C) lagern - auch im Kühlschrank. So bleibt das wunderbares Fruchtbouquet erhalten. Kalte Temperaturen verlangsamen die Alterung des Olivenöls deutlich. Die Kälte verändert zwar die Beschaffenheit des Öls, es flockt aus und wird zähflüssig, jedoch schadet es nicht der Qualität des Olivenöls. Sobald das Öl wieder Zimmertemperatur erreicht hat, ist das Öl wieder in seinen ursprünglichen, klarem oder naturtrüben, viskosen Zustand zurückversetzt und genießbar. 

UV-Licht, beispielsweise durch direkte Sonneneinstrahlung, fördert Alterungsprozesse im Öl.

 

Wiederbefüllen von Ölflaschen:

 Ihr müsst vor jedem neuen Befüllen die Flasche heiß auswaschen; der Ölfilm der am inneren Rand der Flasche sitzen bleibt oxidiert, wird ranzig und beeinträchtigt das frisch nachgefüllte Öl. Sollte das Öl hartnäckiger angetrocknet sein, könnt ihr zum Reinigen zusätzlich Reiskörner in die Ölflasche geben. Durch gutes Schütteln wird die Flasche so zusätzlich mechanisch gereinigt, speziell bei Flaschen mit einer außergewöhnlichen Form. Nach dem Reinigen braucht die Flasche nur noch zu trocknen.

Eine gründliche Reinigung ist natürlich auch für den Korken, Schraubverschluss, Ausgießer – je nachdem was ihr verwendet – notwendig.

 

Umfüllen der Kanister:
Um die Oxidation zu reduzieren, sind unsere Kanister ziemlich voll befüllt. Vor dem Umfüllen in Flaschen auf den Kopf stellen, da sich die wertvollen Schwebstoffe am Boden absetzen. Bei der ersten Umfüllung den Ausgießer von oben in einen Trichter positionieren. Ist der Ausgießer unten, entsteht zu viel Druck und es ist schwierig umzufüllen.

Schaut Euch auch das Video auf youtube an:

 

Kochen mit Olivenöl

Die geschmackliche Note, die man einer Speise verleihen möchte, wird sehr stark vom verwendeten Olivenöl geprägt. Manche Olivenöle bringen Kräuteraromen zur vollen Entfaltung und harmonieren mit ihnen, wieder andere Olivenöle haben einen starken Eigengeschmack und überlagern damit feinere Aromen der Zutaten.

Aus gesundheitlicher Sicht eignet sich Olivenöl zum Braten sehr gut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt es sogar ausdrücklich zum Braten und Frittieren. Je nach Sorte können Sie Olivenöl bis zu Temperaturen von 230 °C erhitzen.

Für die Praxis in der Küche gilt: wenn das Öl beim Kochen oder Braten in der Pfanne beginnt zu rauchen, dann ist die Temperatur zu hoch.

Generell sollten alle Öle, gleich welcher Art, niemals in einer geschlossenen Pfanne erhitzt werden, sie könnten sich dabei entzünden. Die richtige Temperatur von Olivenölen in der Pfanne ist wichtig. Kartoffeln, Gemüse, zartes Fleisch und Fisch brät man bei mäßiger Hitze. Die Temperatur ist genau richtig, wenn sich sprudelnde Bläschen im Olivenöl bilden, sobald man ein Stückchen Brot in das heiße Öl legt. Steaks und Fleischstücke, die erst einmal angebraten werden sollen, gibt man in heißes Öl und brät sie besonders scharf an, damit das Fleisch nicht austrocknet. Wenn man einen Tropfen Wasser ins Öl träufelt und ein trockenes Prasseln hört, sind etwa 180°C erreicht. Geben Sie nie unaufgetaute Tiefkühlkost ins heiße Öl. Das Bratgut saugt sich nämlich sofort mit Öl voll, die Temperatur sinkt stark und außerdem spritzt es fürchterlich.

 

Olivenöl für Ihre Gesundheit

Olivenöl schützt bewiesenermaßen die Gesundheit. Forscher entdecken im Öl der mediterranen Frucht immer mehr Substanzen mit teilweise überwältigenden Wirkungen, zum Beispiel bei Brustkrebs, Herzerkrankungen, Diabetes und neuerdings auch bei Depressionen.

Wertvolles Olivenöl enthält auch Bitterstoffe:    

Gesund ist nur hochwertiges Olivenöl. Minderwertige Olivenölsorten enthalten durch schlechte Oliven und industrielle Raffination keine Bitternote. Leider hält sich bis heute hartnäckig die Annahme, dass Olivenöl nicht bitter schmecken darf.

Der Grund für die leicht bittere Note von Olivenöl liegt in zwei phenolischen Verbindungen begründet, die darin enthalten sind. Dabei handelt es sich um Oleocanthal sowie um Oleuropein. Bei diesen beiden Bitterstoffen im Olivenöl ist es hauptsächlich das Oleuropein, dass die leicht bittere Note dieses Öls bewirkt.

Der im Olivenöl enthaltene Bitterstoff Oleocanthal wirkt sich sehr positiv auf das Immunsystem auswirkt und wirkt dort entzündungshemmend und hat eine präventive Wirkung in Bezug auf Krebserkrankungen und Alzheimer.

Bitterstoffe regen die Leber und die Bauchspeicheldrüse an und sorgen für eine gute Fettverdauung. Zusätzlich werden über diese Bitterstoffe im Olivenöl aber auch mehr Verdauungssäfte gebildet.

Weniger Krebs und Herzinfarkt dank Olivenöl:

In den Mittelmeerländern sind die Menschen gesünder. Dort erkranken weit weniger Menschen an Arteriosklerose und Herzinfarkt als in unseren nördlichen Breiten. Auch ist die Sterblichkeitsrate auf Grund von Dickdarmkrebs dort bedeutend niedriger. Wissenschaftliche Untersuchungen kamen bei der Suche nach dem Schutzfaktor dieser Menschen dem Olivenöl als einem Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung auf die Spur.

In Ländern wie Griechenland, Spanien und Süditalien dient das Olivenöl als Hauptfettquelle. Tierische Fette dagegen werden nur wenig verwendet. Da es einen nicht mehr zu leugnenden Zusammenhang gibt zwischen der Aufnahme von tierischen Fetten und dem Risiko, nicht nur an Dickdarmkrebs, sondern auch an Brust-, Prostata- oder Eierstockkrebs zu sterben, ist klar derjenige im Vorteil, der zu hochwertigen pflanzlichen Fettquellen, insbesondere zu Olivenöl greift.

 Olivenöl senkt das "böse" Cholesterin:

Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren. Samenöle wie Sonnenblumenöl und Distelöl hingegen enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, während tierische Fette voller gesättigter Fettsäuren sind. Im Hinblick auf den Cholesterinspiegel war man sich lange Zeit sicher, gesättigte Fettsäuren (Butter, Schmalz, Wurst, fettes Fleisch, fetter Käse) lassen ihn in die Höhe schnellen, mehrfach ungesättigte drosseln ihn wieder.

Das stimmt zwar heute immer noch, nur weiß man inzwischen, dass die mehrfach ungesättigten Fettsäuren das Gesamtcholesterin senken (also nicht nur das „böse“ LDL-Cholesterin, sondern auch das „gute“ und daher sehr nützliche HDL-Cholesterin). Die einfach gesättigten Fettsäuren des Olivenöls hingegen weisen nur das LDL-Cholesterin in seine Schranken, also jenes Cholesterin, das für die Ablagerungen in den Blutgefäßen verantwortlich ist. Das gute HDL-Cholesterin, das zum Abtransport der schädlichen Gefäßablagerungen führt, bleibt hingegen unangetastet.

Olivenöl senkt Risiko für Tumorbildung und Depressionen;

Auch hatte sich eine erhöhte Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren in Studien äußerst positiv auf Magen- und Darm-Geschwüre sowie auf Gallensteine ausgewirkt. Die Magensäuresekretion wird durch das Olivenöl verringert und der Gallensteinbildung wird vorgebeugt.

Weitere Untersuchungen zeigten, dass selbst das Risiko für Pankreaskrebs durch den vielfältigen Einsatz von Olivenöl gesenkt werden kann. Und letztendlich soll die olivenölreiche mediterrane Küche auch bei der Prävention von Depressionen behilflich sein.

Olivenöl für zarte und gesunde Haut:

Der hohe Gehalt an Vitamin E und Antioxidantien verzögert zusammen mit den ungesättigten Fettsäuren den Alterungsprozess menschlicher Zellen, insbesondere der Hautzellen. Dieser Effekt macht sich auch dann bemerkbar, wenn Olivenöl äußerlich als Hautpflegeöl zum Einsatz kommt. Direkt nach dem Sonnenbaden aufgetragen soll es nachweislich die Gefahr für Hautkrebs reduzieren.

Ideal bei Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck:

Jetzt haben Wissenschaftler zudem herausgefunden, dass die im Olivenöl vorhandenen Polyphenole solche Gene unterdrücken, die für die Entstehung von Entzündungen zuständig sind.

Genau diese Entzündungsgene sind es, die wiederum beim sog. Metabolischen Syndrom(1) aktiv sind. Dieses Syndrom macht sich durch vier äußerst weit verbreitete Gesundheitsprobleme bemerkbar: DiabetesÜbergewicht (insbesondere im Bauchbereich), hoher Cholesterinspiegel und Bluthochdruck.

Es handelt sich also um eine Zusammenfassung jener Symptome, die letztendlich zu Arteriosklerose, HerzkrankheitenSchlaganfall und vielen weiteren lebensverkürzenden Ereignissen führen können. Studien haben bereits gezeigt, dass der regelmäßige Genuss von Olivenöl bei Diabetikern zu einem günstigen Blutzuckerprofil führt.

Mediterrane Ernährung – früher ganz anders als heute:

Allerdings muss an dieser Stelle definiert werden, was unter einer typisch mediterranen Ernährung zu verstehen ist. Fast Food und Fertigpizza, H-Milch und der Verzehr von viel fettem Fleisch werden mittlerweile auch im Süden immer beliebter, so dass die aktuelle Ernährungsweise dieser Völker heute kaum mehr als Vorbild dienen kann. In Wirklichkeit stammt die Idee der „Mittelmeerküche“ von Beobachtungen, die im Griechenland der 60er Jahre stattfanden.

Damals ernährten sich die Bewohner Kretas und vieler anderer griechischen und süditalienischen Regionen von viel frischem Gemüse, frisch geernteten Früchten und mäßigen Mengen Milchprodukten in Form von Joghurt und Rohmilchkäse aus Schaf- oder Ziegenmilch. Sie verzehrten nur geringe Mengen Fisch und nur selten Geflügel oder etwas Schaffleisch. Eier gab es pro Woche etwa so viele, wie man an einer Hand abzählen konnte.
Zubereitet waren die Mahlzeiten mit Olivenöl und zum Essen gab es etwas Rotwein.

Heute versorgt sich auch der Mittelmeerraum fast ausschließlich mit verarbeiteten Produkten der Lebensmittelindustrie, verbraucht massenhaft Fleisch- und Milcherzeugnisse aus Massentierhaltung, und auch das nach wie vor tonnenweise verwendete Olivenöl hat längst nicht mehr die gesundheitsfördernde Qualität wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Daher sind die mediterranen Völker derzeit auf dem besten Wege, die nördlichen Regionen auch in Sachen Krankheitsanfälligkeit bald einzuholen.

Olivenöl kann also nur dann all die oben aufgezählten positiven Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben, wenn es von bester Qualität ist. Niedrige Qualitäten enthalten dagegen nicht nur wenig oder keine nützlichen Inhaltsstoffe mehr, sondern sogar schädliche Substanzen.

 

Der Olivenbaum (Olea europaea)

Seit dem 4. Jahrtausend vor Christus wird der Olivenbaum als Nutzpflanze verwendet. Der wilde Olivenbaum kommt im Mittelmeergebiet, im Nahen Osten und in Südafrika vor. Er wächst langsam und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Er ist immergrün, alte Blätter werden unabhängig von der Jahreszeit abgeworfen. Die kleinen, ledrigen Laubblätter sind oben graugrün und an der Unterseite silbrig glänzend. Olivenbäume blühen von Ende April bis Anfang Juni. Aus der Blüte entwickelt sich eine Kernfrucht: die Olive. Der Olivenbaum ist eine sehr genügsame Pflanze. Er kommt mit Hitze, Trockenheit und steinigen Böden zurecht. Im Mittelmeerraum gibt es über 1.000 Sorten von Olivenbäumen. 

 Pro-Kopf- Verbrauch

In Deutschland liegt der Der Pro-Kopf-Verbrauch pro Jahr bei ca. einem halben Liter Olivenöl mit jährlich steigender Tendenz. Im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn sind die Deutschen jedoch noch echte Anfänger. In Italien und Spanien liegt der Pro-Kopf-Verbrauch deutlich über 10 Litern und jeder Grieche verbraucht pro Jahr sogar über 15 Liter Olivenöl.

 Weltproduktion

2013 nahm Olivenöl mit rund 2,8 Millionen Tonnen Welternte nach Angaben der FAO nur den 10. Platz bei den pflanzlichen Ölen ein. Das am meisten produzierte Öl war Palmöl mit etwa 54 Millionen Tonnen, gefolgt von Sojaöl mit 42 Mio. T. und Rapsöl mit 25 Mio. T.. Die europäischen Staaten waren mit etwa 1,967 Mio. T. (=69,6 %) der Weltproduktion die bedeutendsten Olivenöl-Produzenten der Welt.

 

Die größten Olivenölproduzenten (2013)

Rang

Land

Menge (in t)

 

Rang

Land

Menge (in t)

1

 Spanien

1.110.000

5

 Türkei

187.900

2

 Italien

442.000

6

 Syrien

159.595

3

 Griechenland

305.900

7

 Marokko

114.100

4

 Tunesien

191.800

8

 Portugal

99.985

 

 

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